„Eifelfuchs-Ehrenpreis“

Grundgedanke

Die Verleihung des „Eifelfuchs-Ehrenpreises“ erfolgt an Bürger/innen sowie an Gruppen, Vereine und Organisationen von Vossenack, Simonskall und Raffelsbrand, die sich in sozialen, kulturellen und sonstigen gesellschaftlich relevanten Bereichen in vorbildlicher Weise langjährig, uneigennützig und ehrenamtlich für die Dorfgemeinschaft sowie für das Gemeinwohl eingesetzt haben.
Die Ehrung soll demnach eine ideelle Anerkennung für besondere Verdienste auf ehrenamtlicher Basis sein und nicht in den Bereich von anderen Vereinen, Gruppen oder Institutionen hineinreichen.

Entstehung des Namens „Eifelfuchs-Ehrenpreis“

Im 15. Jahrhundert hieß Vossenack Voissnacken, was soviel bedeutete wie Fuchshöhe oder Fuchsberg. Somit erscheint der Fuchs auch im Wappen von Vossenack. Folglich ist der Fuchs auch bestens als Symbol für einen Ehrenpreis geeignet.
Schauen wir uns die Eigenschaften eines Fuchses an. Die Schläue und die Listigkeit ragen beim Fuchs heraus. Darüber hinaus werden dem Fuchs Geschick, effizienter Einsatz von Intelligenz und Flexibilität nachgesagt. Sogar als Krafttier ist der Fuchs zu finden und auch hier werden ihm viele Talente nachgesagt. Die äußerst fürsorgliche Umgang mit dem Nachwuchs sollte noch besonders erwähnt werden. Überblicken wir die Eigenschaften des Fuchses so ist er nicht nur ein vortreffliches Wappentier, sondern seine Eigenschaften dienen uns als Maßstab. Alle diese Eigenschaften werden benötigt, um ein Gemeinwohl zu erhalten und dieses auch weiterhin positiv zu entwickeln.

Initiatoren

Herr Adolf Degen und Herr Peter von Agris sind die Initiatoren für die Vergabe des Preises. Beide übernehmen die Kosten für die Erstellung der Skulptur mit Sockel sowie für die notwendigen Gravuren und die Fertigung/Ausstellung der Urkunden. Ferner beteiligen sie sich an den weiteren Kosten für die Durchführung/Organisation der Ehrenpreisvergabe.

Rahmenbedingungen

Vorschläge für mögliche Preisträger/innen sind von Bürger/innen aus Vossenack, Simonskall und Raffelsbrand schriftlich begründet jederzeit an den/die jeweilige/n Ortsvorsteher/in von Vossenack, Simonskall und Raffelsbrand oder/und an den Vorstand des Vereins- und Dorfgemeinschaft Vossenack e.V. (VDV) einzureichen. Ortsvorsteher/in und VDV-Vorstand sammeln die Vorschläge und geben diese auf Anforderung des Kuratoriums an dieses ab. Das Kuratorium berät über die eingereichten Vorschläge und entscheidet über die Vergabe des „Eifelfuchs-Ehrenpreises“. Der „Eifelfuchs-Ehrenpreis“ ist ein Wanderpreis. Er kann unregelmäßig und wenn, dann nur einmal in einem Kalenderjahr an eine Person oder Gruppe bzw. Verein oder Organisation verliehen werden.
Die Preisvergabe (Skulptur „Eifelfuchs-Ehrenpreis“ mit Urkunde) wird anlässlich eines würdigen Rahmenprogramms an einem Ort in Vossenack, Simonskall oder Raffelsbrand (z.B. Junkerhaus in Simonskall) erfolgen. Die Skulptur wird bei der nächsten Preisvergabe weitergereicht. Die Urkunde behält die/der Preisträger/in.
Die Ehrung soll demnach eine ideelle Anerkennung für außergewöhnliche Verdienste auf ehrenamtlicher Basis sein.

Kuratorium

Eine unabhängige Gruppe wertet die Vorschläge und entscheidet über die Vergabe des „Eifelfuchs-Ehrenpreises“.

Das Kuratorium bilden …

... als „geborene“ Mitglieder

die beiden Initiatoren Peter von Agris und Adolf Degen sowie der/die jeweils aktuelle Ortsvorsteher/in von Vossenack, Simonskall und Raffelsbrand und der/die jeweils aktuelle Vorsitzende/r oder der/die stellvertretende Vorsitzende/r des Vereins- und Dorfgemeinschaft Vossenack e.V. Eine gegenseitige Vertretung nach Absprache des/der VDV-Vorsitzenden und des/der stellvertretenden VDV-Vorsitzenden ist möglich.

… weitere Beisitzer/innen können durch das Kuratorium berufen werden.

Jede/r Bürger/in aus Vossenack, Simonskall und Raffelsbrand kann dem Kuratorium Mitbürger/innen für die Position als Beisitzer/in im Kuratorium vorschlagen.
Die Entscheidung über die Berufung trifft dann das Kuratorium.

Es wird empfohlen, eine ungerade Anzahl an Personen für die Bildung des Kuratoriums einzusetzen.
Die Aufgaben des Kuratoriumsvorsitzenden übernehmen Peter von Agris und Adolf Degen gemeinschaftlich.

Mindestinformationen für Vorschläge i.S. Preisträger/in

Die Vorschläge sind schriftlich einzureichen. Damit das Kuratorium ausreichende Informationen für seine Entscheidung hat, sind folgende Daten/Fakten zu liefern/nennen:

  • Name und Anschrift des/der möglichen Preisträger/in.
  • Name und Anschrift des Absenders (des Vorschlagenden) sowie dessen Telefonnummer/Handy-Nummer.
  • Der Vorschlag muss ausführlich begründet sein, damit das Kuratorium eine gute Basis für die zu treffende Entscheidung hat. Es ist zu erläutern, aus welchen Gründen der „Eifelfuchs-Ehrenpreis“ an die bestimmte Person verliehen werden soll.
  • Zustimmung zur Weitergabe des Namens der vorschlagenden Person an die/den mögliche/n Preisträger/in.
  • Aktuelles Datum und Unterschrift der Person, die den Vorschlag einreicht.

Auf der Internetseite www.vossenack.nrw ist ein Vordruck eingestellt, der für Vorschläge i.S. Vergabe des „Eifelfuchs-Ehrenpreises“ verwendet werden kann.

17.09.2019