Aachener Zeitung 30.10.2017

Weitere Informationen im Netzt: www.klosterkulturkeller.de

Eine musikalische Reflexion des Lebens Dritter Auftritt von Liedermacher Martin Claßen & Band im Kloster-Kultur-Keller. Einfühlsam vorgetragene Lieder. Vossenack. Das Leben aufarbeiten - bei Liedermacher Martin Claßen funktioniert dies offenbar perfekt und erfolgreich per Klang. Mit vertonten Texten, in denen Begegnungen, Beziehungen und Begebenheiten des Lebens gesellschaftskritisch reflektiert werden, wartet der Mann aus Nideggen Schmidt mit seiner Band auf. Intimes Clubkonzert Zum dritten Mal gastierte die Gruppe „Martin Claßen und Band" am Samstagabend nun schon im Kloster-Kultur-Keller in Vossenack. An der Seite des Liedermachers, Frontsängers, Gitarristen und Mundharmonikaspielers Martin Claßen war als zweite Stimme Sylvia Claßen-Baron mit von der Partie. Weiter spielten der Percussionist Bernd Claßen und Jörg Grundner am Kontrabass. Im von der Größe her überschaubaren Kloster-Kultur-Keller in Vossenack mutierte die Veranstaltung zum intimen Club-Konzert. Unmittelbare Reaktionen Die Reaktionen des Publikums waren für jeden sofort hörbar, die Musiker konnten unmittelbar auf die Kommentare reagieren und hatten allen Grund zur Freude, klang nicht nur immer wieder Applaus aus den Zuschauerreihen, sondern wurden auch Kommentare wie „sehr schön" oder „wie wahr" laut. Die Anwesenden, die trotz ungemütlichen Wetters den Weg auf den Rollesbroicher Berg gewagt hatten, schienen sehr zufrieden mit den einfühlsam vorgetragenen Titeln wie „Ein Freund" oder „Gemeinsam". Bruder Wolfgang Mauritz, Manager des Kloster-Kultur-Kellers in Vossenack, freute sich in seiner Ansprache darüber, dass der „Palazzo Pupazzi", der Puppenspielerpalast in Vossenack, der jetzt seit zehn Jahren existiert, inzwischen auch gerne für Konzerte und Theatervorführungen genutzt wird. Das Programm für die kommenden Monate liegt inzwischen in gedruckter Form vor, es ist aber auch im Netz abrufbar. (gkli) Weitere Informationen im Netz: www.klosterkulturkeller.de

Aachener Zeitung 28.10.2017

Die Herren 50 schreiben ein Kapitel Vereinsgeschichte Die Damen 40 des Tennisclubs Vossenack blicken wie die Herren auf eine erfolgreiche Medenspielzeit zurück Vossenack. Sowohl die Damen 40-als auch die Herren 50-Mannschaft des TC Vossenack gewann den Bezirkspokal im Bezirk Aachen/Düren/Heinsberg. Die Herren 50 qualifizierten sich zusätzlich im Halbfinale der Endrunde aller Bezirkspokalsieger über das Team vom THC RW Bergisch Gladbach für das Endspiel um den TVM-Cup. Im Endspiel in Dormagen mussten sich die Vossenacker dann aber gegen das Team vom Rodenkirchener TC geschlagen geben. Beide Teams erreichten in der Meden-Sommersaison zusätzlich den Aufstieg in die nächst höhere Spielklasse. Hierbei gelang den Damen 40 der Aufstieg von der zweiten in die erste Bezirksliga. Erstmals in der Vereinsgeschichte schafften die Herren 50 den Aufstieg von der ersten Bezirksliga in die zweite Verbandsliga. Erfolgreich beendeten zwei Mannschaften des Tennisclubs Vossenack die Medensaison: Die Herren 50 und die Damen 40 stiegen auf, die Herren zogen darüber hinaus in das Endspiel um den TVM-Cup ein. Fotos: Schnalle/Ahns

Dürener Zietung 18.10.2017

Gospelsongs und Klassiker von Bach Die Volksmusikanten Vossenack bieten ein gemischtes Programm bei ihrem Konzert in der Pfarrkirche St. Josef VON KARL-HEINZ HOFFMANN Vossenack. Die Volksmusikanten Vossenack spielten ihr traditionelles kirchenmusikalisches Konzert in die Pfarrkirche St. Josef in Vossenack. Zusammen mit dem 40-köpfigen Orchester und dem Dirigenten Christoph Schiffers trat auch der Cantiamo Gospelchor Düren unter der Leitung von Norbert Bonn auf, so dass sich dem Publikum in der Pfarrkirche ein imposanter Klangkörper präsentierte. Die Musiker und Sänger boten ein qualitativ hochwertiges und abwechslungsreiches Programm, bei dem die Zuhörer voll auf ihre Kosten kamen. Schon eine halbe Stunde vor Konzertbeginn war die Kirche gut gefüllt. Dänischer Gospelsong Im gemeinsamen Tenor stimmten zu Beginn Musiker, Chor und Publikum das auf Frieden ausgerichtete Lied „Wo Menschen sich vergessen" an. Danach übernahm der Cantiamo-Chor die Initiative mit dem dänischen Gospelsong „You are not alone", dem auffordernd „Sing to the Lord a new Song" (Psalm 96) aus den USA folgte. Schon da durfte rhythmisch mit-geklatscht werden, wovon das Publikum auch Gebrauch machte. Der Klassiker „You have got a Friend" (Carol King) wurde vom Gospelchor mit seinen schönen, klaren und kraftvollen Stimmen ebenso perfekt zu Gehör gebracht wie der bekannte Welthit „We are the World". Vom davor gehörten Gospel-sound mussten die Zuhörer dann einen musikalischen Zeitsprung machen, da die Volksmusikanten auf hohem Niveau Johann Sebastian Bach („Bist du bei mir") zu Gehör brachten. Auch hier zeichneten sich alle Register des Orchesters mit einer hervorragenden Instrumentenführung aus. Beim folgenden Stück („Fiorellina") stand der Vossenacker Musiknachwuchs im Vordergrund. Leonie Greuel, Anna Bongard, Johanna Bergs und Jenny Dreßen waren die Solistinnen an der Blockflöte und lösten diese Aufgabe mit Bravour. Mit einem Lied bestehend aus einer Mischung aus Klassik und Rock („Choral and Rockout") übergaben die Volksmusikanten wieder an die Gospelsinger. Die zauberten wie im ersten Part mit Klassikern von Bryan Adams und Elton John Gospelatmosphäre in die Vossenacker Kirche, wofür es gleichfalls viel Applaus gab. Zum Ende durfte bei den Volksmusikanten Andrew Lloyd Webbers „Jesus Christ Superstar" nicht fehlen. Als Schlusspunkt des Konzerts dann wieder eine konzertierte Musik-Aktion von Orchester, Chor und Publikum. „Möge die Straße uns zusammenführen" (Markus Pytlik) hieß es, was letztlich auch ein guter Wunsch für den Heimweg war.

Wochenspiegel 19.10.2017

An Raffelsbrand geht es rund Für den Berufs- und Ausflugsverkehr hat das Leiden ein Ende - jedenfalls was Vollsperrung der B 399 von Lammersdorf in Richtung Raffelsbrand zum dortigen neuen Kreisverkehr angeht. RAFFELSBRAND. Der Ab-zweig-Ast des Kreisverkehrs in Richtung Lammersdorf wurde fertiggestellt und seit Montag fließt der Verkehr wieder ungehindert auf der Bundesstraße 399 in beiden Richtungen. Die Pendler in Richtung Düren müssen also nicht mehr den Umweg über Rollesbroich, Silberscheidt und dem Kalltal folgen. Allerdings erfolgt auf dieser Route ab dem 19. Oktober wegen einer Erneuerung der Asphaltdecke die nächste Streckensperrung. Die Arbeiten auf der L 160 sollen bis zum 28. Oktober dauern.

Dürener Zeitung 18.10.2017

Die stille Kunst Margret Scheidtweiler stellt im Kloster aus Vossenack. Margret Scheidtweiler präsentiert im Kloster-Kultur-Keller des Franziskaner-Klosters in Vossenack ihre kalligraphischen Werke unter dem Motto „Die stille Kunst, eine Feder zu führen". Das Puppentheater Im besonderen Ambiente des Puppentheaters stellte Bruder Wolfgang Mauritz die aus Kreuzau stammende Künstlerin vor, wobei er zunächst einmal erläuterte, dass Kalligraphie die uralte Kunst des Schönschreibens und des Gestaltens mit Tusche oder Tinte und speziellen Federn ist. „Diese Kunst beherrscht Frau Scheidtweiler hervorragend. Sie gestaltet Karten und kleine Formate bis hin zu großen Wandbildern und berührt mit ihren Bildern die Menschen", hielt Mauritz bei der Vernissage an-erkennend fest. Ihre Gabe, so erklärte Margret Scheidtweiler, habe sie von ihrem Vater in die Wiege gelegt bekommen und später dann auch Kurse an der Volkshochschule besucht. Zum Ausstellungsmotto hielt sie fest, dass sie tatsächlich bei der Arbeit Ruhe brauche, und die künstlerische Tätigkeit, wie in einer Kalligraphie festgehalten, auch den Staub des Alltags von der Seele wasche. Wie Scheidtweiler weiter erläuterte, verbinde sie zwischenzeitlich auch Fotografie und Kalligraphie, wobei sie eine solche am Ende auch für Bruder Wolfgang Mauritz als Geschenk hatte. Die Ausstellung im Kultur-Keller ist noch bis Ende Dezember geöffnet. (ho) Weitere Informationen unter: www.kloster-kultur-ketter.de Margret Scheidtweiler stellt im Kloster-Kultur-Keller aus. Foto: ho