SuperSonntag 1.10.2017

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Legenden kehren zurück auf die Straße 7. Historische Bergprüfung auf der Panoramastraße zwischen Schmidt und Vossenack Historischer Motorsport ist am Samstag und Sonntag, 7. und 8. Oktober, auf der legendären „Panoramastraße" zwischen Nideggen Schmidt und Hürtgenwald Vossenack zu erleben. Bei freiem Eintritt hat man auf der Strecke, die einst Schauplatz des ADAC-Bergrennens des Dürener Motorsport Clubs (DMC) war, die Möglichkeit, automobile Legenden der Vor- und Nachkriegszeit sowie Bestzeit-Setzer der 70er- und 80er-Jahre im Kampf gegen Berg und Zeit zu bestaunen. Vor sieben Jahren hat der Dürener Motorsport Club unter der Organisationsleitung von Eberhard Hess die alte Bergrennstrecke wieder belebt, auf der 1974 das erste Bergrennen stattfand. Seitdem gelingt es dem DMC in jedem Jahr immer wieder, die gleichen hochkarätigen Rennfahrzeuge an den Start zu bringen, die auch schon vor 40 Jahren das Renngeschehen bestimmt haben. Beim Rennen der Legenden von damals geht es aber natürlich heute nicht mehr um Bestzeiten, sondern um Gleichmäßigkeit und Kontinuität. Denn nur derjenige, der den Berg in stets der gleichen Zeit bezwingt, ist Sieger. Namhafte Piloten Aber nicht nur die Autos sind von hoher Güte. Es finden sich auch immer wieder bekannte Motorsportgrößen ein, die aus der Motorsportgeschichte nicht wegzudenken sind. Im vergangenen Jahr gingen unter anderem an den Start: Kris Nissen (DTM Pilot und Gewinner des 24-Stunden-Rennens am Nürburgring), Jürgen Barth (Le Mans Sieger beim 24-Stunden-Rennen von 1977), Herbert Linge (Porscherennlegende: unter anderem fuhr er bei der Rallye Monte Carlo 1965 den ersten Renneinsatz mit dem damals neuen Porsche 911) und viele andere wie Jörg van Ommen und Jürgen Neuhaus. Auch das Traditionsunternehmen Porsche Kremer war mit einem Carrera RSR am Start zu sehen. Diese Rennlegenden waren aber nur das I-Tüpfelchen im Starterfeld. Die Protagonisten vom Wochenende hatten eine bunte Palette erstklassiger Fahrzeuge an den Start gebracht. Es waren vom Fiat 126, über Jaguar SS100 von 1936, oder Alvis Speed 20 SC von 1935, dem Porsche Carrera RS, Porsche Speedster oder dem seltenen Porsche 550 Spyder bis hin zum Volvo PV544 alles zu sehen, was Renngeschichte geschrieben hat. Auch für dieses Jahr haben sich folgende Rennlegenden und Ikonen vergangener Tage wieder angekündigt: Peter Falk (ehem. Porsche-Rennleiter), Kurt Thiim (ehem. DTM-Pilot), Jürgen Neuhaus (ehem. Porsche-Rennfahrer) sind einige davon. Ein besonderes Highlight der automobilen Renngeschichte ist der sogenannte HW Alta Jaguar Streamliner von 1948. Dieses Unikat ist der erste von nur insgesamt zwölf gebauten HWM Rennwagen. Daneben werden auch historische Rennwagen der Marke Riley und Alvis starten. Aber auch Rennboliden vom Format eines Lancia Stratos und Porsche 911 Rallye werden genauso zu sehen sein wie ein Renault 5 GTX oder ein NSU TT. Weiterhin ist auch eine Klasse für reine Elektromobile ausgeschrieben sowie eine Sonderwertung für MG und Porsche 356. Am Samstag erfolgt die technische Abnahme durch den TÜV Rheinland. Nach der Fahrerbesprechung beginnen die Trainingsläufe. Der Abend klingt im Festzelt beim Abendessen und interessanten Gesprächen aus. Der Sonntagmorgen startet um 9 Uhr mit der Fahrerbesprechung. Danach beginnen dann die Wertungsläufe. Neben der Gesamtstrecke wird es wie im vergangenen Jahr eine Zwischenprüfung geben, bei der auf dem ersten Kilometer der zu fahrenden Gesamtstrecke von insgesamt circa 2,75 km eine genau abgemessene Teilstrecke von 100 Metern Länge in exakte 15 Sekunden zu durchfahren ist. Shuttle-Service Zuschauern wird empfohlen die Veranstaltung über Schmidt anzufahren. Rechts und links der L 218 Richtung Kalltal sind Parkplätze ausgewiesen. Von dort aus wird der DMC einen Shuttle-Service einrichten, womit alle Bereiche bis zum Ziel regelmäßig angefahren werden. Die Besucher haben zu allen ausgewiesenen Zuschauerplätzen und in das Fahrerlager freien Zugang. (red) www.dmc-motorsport.de